Blindes Vertrauen kann teuer werden

Wer ein Haus oder eine Wohnung kaufen will, braucht Geld. Und das am besten schnell und günstig. Bei der Suche nach der richtigen Finanzierung verlassen sich viele Immobilienkäufer vollständig auf den Rat vermeintlicher Experten bei der Bank. Doch dieses blinde Vertrauen kann unter Umständen teuer werden. Die Zeitschrift Finanztest (3/2017) hat 21 große regionale und überregionale Anbieter von Baukrediten verglichen und dabei fast 150 Beratungsgespräche ausgewertet. Das ernüchternde Fazit der Tester: „Gute Beratung bleibt für Immobilienkäufer die Ausnahme“. Den Beratern seien zahlreiche Fehler unterlaufen. Die meisten Banken kamen daher nicht über ein Befriedigend oder Ausreichend hinaus.

Spitzenreiter wurde wie schon beim letzten Test im Jahr 2013 die Frankfurter Volksbank. Sie landete sowohl beim Finanzierungskonzept (Note 1,6) als auch bei der Kundeninformation (Note 1,6) auf Platz eins, bei den Kosten (Note 1,8) erreichte sie Rang fünf. Zu den Schlusslichtern des Rankings gehören die Sparkasse KölnBonn und die Sparda West, sie erhielten ein Mangelhaft. Die BW Bank und die Commerzbank erreichten gerade noch ein Ausreichend.

Die drei größten Probleme bei der Beratung

  1. Falsche KreditsummeDabei sind es nicht immer die komplizierten Fußnoten im Vertrag, die zum Problem wurden. Oft stolperten die Berater über Dinge, die eigentlich selbstverständlich sein sollten. So passte etwa die Höhe des Kredits in vielen Fällen nicht zum tatsächlichen Finanzbedarf der Kunden. In jedem fünften Finanzierungsplan fehlten am Ende mehr als 10.000 Euro. Das lag nach Angaben der Tester zum Beispiel daran, dass die Berater bei der Bank nicht berücksichtigten, dass Geld in einem nicht kündbaren Sparbrief angelegt ist und dementsprechend noch nicht sofort zur Verfügung steht. Doch nicht immer ist zu wenig Geld da. Aus unserer mehr als 20-jährigen Erfahrung wissen wir, dass Kunden auch immer wieder einen viel zu hohen Kredit aufnehmen. Der Immobilienkäufer zahlt also Zinsen für Geld, dass er gar nicht braucht. Außerdem sorgt dieser zu hohe Kredit dafür, dass der Anteil des Kredits am Kaufpreis größer ist, als er eigentlich sein müsste – und das treibt die Zinsen unnötig in die Höhe.

 

  1. Zu hohe MonatsratenDie zweite wichtige Größe bei der Baufinanzierung ist neben der Kreditsumme die monatliche Tilgungsrate. Doch auch hier gibt es immer wieder Probleme. Nämlich dann, wenn sich der Kunde die Rate nicht mehr leisten kann. In der Stichprobe von Finanztest war das bei jedem vierten Berater der Fall. Oft liegt das daran, dass die Berater wichtige Posten einfach vergessen oder falsch einschätzen. Wer ein Haus gekauft hat, muss schließlich nicht nur den Kredit abbezahlen, sondern auch Geld für Heizung, Wasser, Strom und sonstige Lebenshaltungskosten ausgeben.

 

  1. Fehlende TilgungspläneWer sich Geld leiht, sollte auch wissen, wann er seine Schulden wieder los ist. Immer wieder vergessen Berater jedoch einen solchen Tilgungsplan. Dabei wäre der besonders dann wichtig, wenn die Finanzierung aus mehreren Krediten besteht. In einem solchen Plan sollte zum Beispiel auch stehen, ob es möglich ist, den Kredit vorzeitig abzubezahlen.

Mit uns treffen Sie die richtige Entscheidung

Bei der Wahl des richtigen Kredits gilt es also Einiges zu beachten und nicht immer sollten Sie sich dabei vollkommen auf Ihre Bank verlassen. Unsere Finanzierungsvermittler helfen Ihnen, bei den oft komplex wirkenden Krediten den Überblick zu behalten und die richtige Entscheidung zu treffen! Wir vergleichen die aktuellen Angebote und ermitteln die Finanzierung, die auf Sie zugeschnitten ist. Weil unsere Berater gut mit den Entscheidungsträgern in den Banken vernetzt sind, können wir für Sie oft auch bessere Konditionen aushandeln, als das in einem normalen Beratungsgespräch möglich wäre.

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