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Kredit ist nicht gleich Kredit

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Wer sich Geld leiht, kann zwischen ganz unterschiedlichen Modellen wählen. Einige Baufinanzierungskreditemüssen erst nach zehn oder 15 Jahren zurückgezahlt werden, andere punkten durch einen Zinssatz, der sich bis zu 30 Jahre lang nicht verändert. Welcher Kredit der richtige ist, hängt von der persönlichen finanziellen Situation und von den individuellen Lebensumständen ab. Umso wichtiger ist es, hier einen guten Überblick zu haben. Das sind die wichtigsten Kreditarten:

Annuitätendarlehen

Das Annuitätendarlehen gehört in Deutschland zu den beliebtesten Finanzierungsmodellen. Der große Pluspunkt: Der Betrag, den man monatlich an die Bank überweist, ist jeden Monat gleich, er setzt sich aus zwei Teilen zusammen:
1. Die Zinsen, die die Bank dafür erhält, dass sie das Geld verleiht
2. Die Tilgung, also die Rückzahlung des geliehenen Geldes

Die Zusammensetzung dieser beiden Teile ändert sich im Laufe der Jahre. Während der monatliche Zins sinkt, wächst die Tilgung. Unterm Strich bleibt jedoch eine konstante Summe – zumindest so lange, wie sich der Zinssatz nicht verändert. Nach Ende der Zinsbindung ist in der Regel eine Anschlussfinanzierung notwendig. Der Kredit ist also noch nicht komplett abbezahlt. Für diese so genannte Restschuld müssen Kreditnehmer dann oft einen neuen Kredit abschließen.

Komplettdarlehen

Beim Komplettdarlehen (auch Volltilgerdarlehen) ist hingegen keine Anschlussfinanzierung notwendig. Hier wird das geliehene Geld in einem Rutsch an die Bank zurückgezahlt. Es ist also von Anfang an klar, wann der Kredit komplett abbezahlt ist und wie hoch die monatlichen Zinsen bis zum Ende der Laufzeit sind. Das sorgt für Planungssicherheit. Außerdem sind die Zinsen bei einem Komplettdarlehen in der Regel etwas niedriger. Im Gegenzug dazu, ist der Tilgungsanteil höher. Das sorgt dafür, dass der Kredit zwar nicht so lange läuft, die Bank aber einen monatlich recht hohen Betrag erhält. Ein Komplettdarlehen empfiehlt sich dahervor allem dann, wenn man sich sicher ist, dass man die monatlich hohe Rate für den Kredit auch wirklich bezahlen kann.

Endfälliges Darlehen

Einen monatlich relativ geringen Betrag erhält die Bank beim so genannten endfälligen Darlehen. Hier zahlt der Kreditnehmer zunächst nur die Zinsen. Nach Ende der Laufzeit wird dann das komplette geliehene Geld zurückgezahlt. Diese Variante eignet sich beispielsweise für diejenigen, die Geld aus einem Bausparvertrag oder einer Lebensversicherung erwarten.

Variables Darlehen

Die größte Flexibilität verspricht ein variables Darlehen. Hier passt sich der Zinssatz alle drei Monate an den aktuellen Marktzins an. Bei den derzeit niedrigen Zinsen kann das jedoch zu teuren Überraschungen führen, wenn das allgemeine Zinsniveau wieder steigt. Der Vorteil ist, dass sich ein solcher Kreditvertrag meist relativ zügig kündigen lässt. Ein variables Darlehen eignet sich daher vor allem zur Zwischenfinanzierung, eine Dauerlösung ist es meist nicht.

Wer vor der Frage steht, welcher Kredit für die Finanzierung der eigenen Immobilie der richtige ist, sollte sich Hilfe von einem Experten holen. Die unabhängigen Baufinanzierungsberater der Baufidesign GmbH sind hier die perfekten Ansprechpartner. Hier erfahren Sie nicht nur, welche Kreditart für Sie die beste Wahl ist, sondern erhalten auch garantiert den Kredit mit den niedrigsten Zinsen!

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